Stolperfallen der qualitativen Modellierung
In Change-Projekten heute ein wichtiges Tool: Der ChangeModeler. Kollege Conny Dethloff zeigt hier exemplarisch: Drei Stolperfallen der qualitativen Modellierung.
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Ulrich Hinsen
Mit dem iModeler Change modellieren
Am 03.03.2011 wurde der Innovationspreis-IT 2011 auf der CeBIT verliehen. Nachdem Consideo (Lübeck) in den letzten beiden Jahren bereits 3 Preise gewinnen konnten, wurden sie erneut für 2 Kategorien nominiert und konnten sich somit gegen mehr als 2000 Bewerber durchsetzen.
Dies ist sensationell und ein toller Beleg für diese wirklich "ausgezeichneten" Produkte. Leider reichte es diesmal nicht ganz für den 4. und 5. "CeBIT-Preis" innerhalb von nur 3 Jahren. Consideo musste sich nur ganz knapp geschlagen geben.
Besonders interessant die Nominierung des iMODELERs.
Läuft auch auf dem iPad: Der iModeler
Der iMODELER beschleunigt durch Gesten- und Sprachsteuerung die Abbildung und Analyse komplexer Sachverhalte derart, dass sie sich der Geschwindigkeit unseres verbalen Austauschs annähert. Intelligente Verteilungsalgorithmen sorgen für eine automatische Modellgestaltung/-navigation im 2 & 3D-Raum. Zukünftig müssen also keine Faktoren und Pfeile mehr händisch/aufwändig angelegt und positioniert werden - dies geschieht automatisch. Zudem werden keine Submodelle mehr benötigt und die grafische Oberfläche gestaltet sich noch ansprechender.
Der iMODELER ermöglicht zudem, dass webbasiert mehrere Anwender am gleichen Modell (Cloud-Computing) arbeiten können, z.B. durch Nutzung mobiler Geräte wie iPhone oder Android-Smartphone als auch 3D-Notebooks oder iPads.
Der iMODELER wird im Mai auf der Anwenderkonferenz (www.modeler-camp.de) erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Schon jetzt freuen wir uns auf den Einsatz mit dem iModeler in den kommenden Change-Projekten (Change-Modeler auf dem iPad.)
Das VÄXAKON-Team
"Organizational Burnout"
Vielleicht haben wir es schon immer gewusst, aber nie zu sagen gewagt: Unsere Organisation oder Institution ist einfach nicht mehr das, was sie mal war, sie ist ausgebrannt! Ulrich Hinsen (VÄXAKON) sprach anlässlich des Neujahrsempfangs des ESCP Europe mit Gutstav Greve. Der Mann mit der markanten Brille stellt hier erstmals sein aktuelles Buch "Organizational Burnout" einer interessierten Öffentlichkeit vor.
Autor Gustav Greve ist seit Jahrzehnten als Berater für große und mittlere, für öffentliche und für privatwirtschaftliche Organisationen oder Institutionen tätig und kommt zu einer faszinierenden Erkenntnis: Wenn ein Unternehmen eigentlich gut aufgestellt ist und dennoch die Erfolge unerklärlich ausbleiben, dann ist sehr oft ein "Organizational Burnout (OBO)" die Ursache dafür.
VÄXAKON hat nun begonnen, weitere Zusammenhänge der verschiedenem organisatorischen Zustände (organizational state, OST) zu modellieren: "Wenn die ersten Symptome spürbar werden, ja wenn das OBO bereits erste Zerstörungen verursacht hat, dann wird es gefährlich. Die Gefährlichkeit des Organizational Burnout beruht darauf, dass die Symptomträger die Schwächung durch das beginnenden OBO leugnen. Unsere heroische Sozialisierung der Führungskräfte lässt Schwäche oder gar Versagen nicht zu. Genau die aber müsste man sich eingestehen, wenn man auch nur in Erwägung ziehen wollte, dass die eigene Organisation oder Institution von dem Virus erfasst sein könnte ..." (Gustav Greve)
Entstanden sind aus diesen Change-Modellierungen faszinierende Erklärungen für den "Organizational State" von Unternehmen und Unternehmensbereichen ... Entstanden sind daraus aber auch "Heilungsansätze", die Zukunft bieten.
Sprechen Sie mit uns: Organizational State- Modellierungen
Ulrich Erik Hinsen
Change-Modeler
Listen now! (min / 6,7MB)
Emotionale Viren im Change
Hallo liebe Hörer,
"Interessenkonflikte, kulturelle Unterschiede, individuelle Hoffnungen und Ängste rufen in Unternehmen emotionale Viren hervor. In der Folge gehen die Menschen in der Organisation in die protektive Intelligenz, um ihr eigenes Fortkommen oder gar Überleben zu sichern. Die daraus folgende mentale Verschmutzung bindet Kräfte, Talente und Mittel, vergleichbar mit einem PC, dessen Prozessor durch zu viele Aufgaben überlastet ist: Er wird immer langsamer oder stürzt ab ..." Zugegeben: Diese Metapher klingt für die Sprache des Change Managements zunächst fremd. Im weiteren Verlauf aber überzeugt das aktuelle Buch von Jochen Peter Breuer und Pierre Frot "Das emotionale Unternehmen" (2010) fundiert, innovativ und kurzweilig, wie und warum kollektive Emotionen einerseits die Organisation belasten und gar zum Absturz bringen, andererseits aber auch positiv genutzt werden können.
Im Interview mit ManagementRadio zeigt Autor Jochen Peter Breuer konkrete Wege auf, wie es gelingt, Unternehmen zur mentalen Stärke zu führen und damit nachhaltig krisenresistenter und erfolgreich zu machen.
Links:
Zum Interview: Emotionale Viren aufspüren und behandeln
Das emotionale Unternehmen: Mental starke Organisationen entwickeln - Emotionale Viren aufspüren und behandeln
Ulrich Erik Hinsen
Reduktion von Mitarbeiterausfällen - Fallstudien zur Modellierung
Die Flughafen München GmbH (FMG) managt erfolgreich einen der modernsten Flughäfen der Welt und ist bekannt für ein modernes Management. Erst kürzlich wurde der von der Gesellschaft für Projektmanagement, GPM, ausgelobte Deutsche Project Excellence Award gewonnen.
Eine aktuelle Herausforderung der FMG bestand darin, einen zunehmenden Krankheitsstand zu erklären und erfolgreiche Maßnahmen zur Senkung zu identifizieren.
Neben klassischen Beratungsansätzen ist auch die Methode der Ursache-Wirkungsmodellierung gewählt worden, da die Ursachen in einem komplexen Zusammenspiel von so genannten harten Faktoren, wie der Arbeitsbelastung, dem Durchschnittsalter der Mitarbeiter etc., und weichen
Faktoren, wie der Kommunikation, dem Teamgefühl, dem unternehmerischen Denken etc. vermutet wurden.
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